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Frauenteam erkämft Punkt in Ettlingenweier

Auf dem Spielfeld in Ettlingenweier, das nicht nur einem „Acker“ glich, sondern in diesem Zustand auch eine Gefährdung der Gesundheit der Spielerinnen darstellte, erkämpfte sich unser Frauenteam gegen einen starken Gegner ein 1:1. Jenny Westermann hatte kurz vor der Pause die überraschende Führung erzielt.

Nach der Erfahrung in Niefern und aufgrund des Fehlens der etatmäßigen Innenverteidigung Sarah Scher und Lisa Bachmann, wurde Sara Neimayer hinter die Viererkette zur Absicherung beordert, dies ging erwartungsgemäß zu Lasten des Mittelfeldes, wo man den Gastgeberinnen einiges mehr an Spielanteilen gewähren musste. Auch die laufstarke Stürmerin Stefanie Martin war nicht dabei, so dass kurzerhand das System auf zwei Stürmerinnen umgestellt wurde. Ohnehin war man aufgrund der Personalnot mit nur 12 Spielerinnen in den Ettlinger Stadtteil gereist.

Ettlingenweier erwies sich von Beginn als eine „zähe Nuss“ und spielte schnell und schnörkellos nach vorne. Vor allem die beiden starken Außenspielerinnen  brachten immer wieder Gefahr vors Tor von Alexa Seiler. Zu hadern hatten die Trainer des Gastgebers ausschließlich mit der Chancenverwertung, denn zu viele davon lies Ettlingenweier fahrlässig liegen. Erst in der 38. Minute hatte unser Team die erste Chance, resultierend aus einem indirekten Freistoß im Strafraum, der jedoch „verpuffte“. Die Strafe für die vergebenen Torchancen gab es dennoch nur zwei Minuten später. Sophie Stober überbrückte mit einem schnellen Lauf das Mittelfeld und schickte die erneut sehr starke Jenny Westermann über halbrechts auf die Reise. Mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck überwand sie die starke Torhüterin und stellte den Spielverlauf natürlich etwas auf den Kopf. Doch nur kurz vor der Pause verfehlte Emely Freidinger nach einem tollen Solo den Kasten aus kurzer Distanz nur knapp.

Zu aller Personalnot musste auch noch Anabel Dickemann kurz nach dem Wiederanpfiff das Feld verlassen, erneut waren Knieschmerzen aufgebrochen.  Der katastrophale Platz hat sicherlich seinen Teil dazu beigetragen. Als bereits in der 55. Minute der verdiente Ausgleich für die Gastgeber fiel, schien Skepsis für den weiteren Verlauf angebracht. Doch unser Team, quasi in der letzten spielfähigen Besetzung, wuchs kämpferisch über sich hinaus, schonte sich nicht und lies bis zum Schlusspfiff keinen weiteren Treffer mehr zu.

Für das SG-Team waren im Einsatz:
Alexa Seiler, Sara Neimayer, Vivi Brandys, Michelle Müller, Jenny Westermann, Katharina Matthes, Anabel Dickemann, Emely Freidinger, Tamara Bachmann, Sophie Stober, Mareike Janson, Julia Öhlbach